Der Nationalpark Khao Yai wurde 1962 als erster Nationalpark Thailands auf langjährige Initiative des Arztes und Naturschützers Boonsong Lekakun gegründet. Zusammen mit dem Waldkomplex der Dong-Phaya-Yen-Bergkette wurde der Park 2005 auf die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO aufgenommen. Auf einer Fläche von mehr als 2000 km2 sind hier über 2000 Pflanzen- und 72 Säugetierarten zuhause – darunter der Asiatische Elefant und der äußerst seltene Indochinesische Tiger. Die Landschaften sind vielfältig und reichen von weiten Grasebenen über immergrüne Trockenwälder bis hin zu Berg-, tropischen Regen- und Nebelwäldern. Der malerische Wasserfall Haeo Suwat war Kulisse in der Verfilmung von Alex Garlands „The Beach“. Im Khao Yai gibt es vielfältige Möglichkeiten für Wander- und Radtouren.